Sprechen wir von Nachhaltigkeit, Umwelt, CO₂-Ausstoß und Klimazielen, sprechen wir im Umkehrschluss bei der Betrachtung von LED-Beleuchtungssystemen von einer drastischen Verringerung der Stromkosten.
Der Strom muss entweder gar nicht oder minimal genutzt werden. Zum Ausführen von Arbeiten in Industrie- oder Logistikbereichen bedarf es aber der Sichtbarkeit des Arbeitsplatzes und der Arbeitsvorgänge. An eine Abschaltung von Licht ist also nicht zu denken. Wir müssen das Licht daher nachhaltig und effizient gestalten.
Effizienz
Die Effizienz von Lichtquellen wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben. Eine hohe Effizienz bedeutet, dass von der bereitgestellten elektrischen Energie ein Großteil in Lichtenergie umgewandelt wird. Je besser das Verhältnis von Lumen zu Watt, desto geringer der CO₂-Ausstoß der Stromerzeugung – und desto niedriger die Stromkosten.
Lebensdauer
Die Lebensdauer eines Produkts wirkt sich auf vielerlei Gebiete aus: verlängerte Intervalle beim Leuchtmitteltausch, geringere Wartungskosten der Anlage, weniger Abfall und längere Entsorgungsintervalle.
Gefährliche Inhaltsstoffe
Leuchtstofflampen und ihre kompakten Vertreter beinhalten Quecksilber – einen gefährlichen Stoff, der in elektrischen und elektronischen Geräten allgemein verboten ist. In begrenztem Umfang ist er dort zugelassen, weil quecksilberfreie Leuchtstofflampen technisch derzeit nicht möglich sind. Solche Lampen gehören auf den Wertstoffhof und ins Recycling, nicht in den Restmüll.
Die Nachhaltigkeit von Produkten lässt sich zudem über eine Lebenszyklusbetrachtung bewerten – von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Nutzung bis zur Entsorgung.
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